Reviews

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Grafschafter Nachrichten: Das Publikum in atemlose Stille versetzt

Spectrum-Festival im Manz-Saal mit drei anspruchsvollen Konzerten

Von Monika Neumann - Nordhorn...Das dritte Konzert des Festivals war ein Glückstreffer: In letzter Minute hatte das vorgesehene Streichquartett abgesagt und konnte durch die niederländische Geigerin Lisa Jacobs hervorragend vertreten werden. Nicht nur, weil alle Stücke, die sie vortrug teilweise vierstimmig und nicht nur deshalb hochvirtuos waren, sondern, weil sie mit ihrem präzisen sensiblen lebendigen und kraftvollen Spiel das Publikum in atemlose Stille versetzte, sodass es fast schade war zu klatschen und die Andacht zu beenden.

Ihr Soloprogramm enthielt J. S. Bachs 2. Partita und weitere Sololiteratur, die sich, wie sie moderierend erläuterte, wiederum auf Bach bezog. Die Partita spielte sie lupenrein, technisch glasklar, fein und lebendig gestaltet, mit einer sehr emotional wirkenden sorgfältig gestalteten Chaconne. N. Paganinis Caprice Nr. 11 meisterte sie mühelos, technisch brillant und „mit ein wenig Herz“. Der erste Satz der Solosonate von B. Bartok „Tempo di Ciaconna“ folgte mit viel von Bartoks Urkraft, aber doch poetisch.

Voller Kraft und Energie gestaltete sie abschließend die ersten beiden Sätze der 1. Solosonate von E. Ysaÿe, die in Tonart und Gestaltung immer wieder an Bachs 1 Solosonate erinnert. Der Reigen dieses Konzertes, wie auch des gesamten Festivals, schloss sich wieder mit Bach: dem Adagio der ersten Sonate, die atemberaubend innig und sanft interpretiert wurde.

Grafschafter Nachtrichten 5.10.2011

Lisa Jacobs